Für das diesjährige Osterlager haben wir uns alle am 28.03.26 am Hauptbahnhof getroffen. Nach einer zweistündigen Zugfahrt mussten wir noch 10km zum St. Augustinus-Heim laufen, wo das diesjährige Osterlager stattfinden sollte.
Gleich am selben Abend haben wir die Maus kennengelernt. Die Maus ist mit dem Grüffelo befreundet. Der Grüffelo ist ein grausames Tier, das alle Tiere im Wald und auch Menschen frisst. Die einzige Ausnahme ist die Maus, da sie mit dem Grüffelo befreundet ist. Deshalb frisst der Grüffelo keine Mäuse. Um nicht auch vom Grüffelo gefressen zu werden, haben wir uns alle Mauseohren gebastelt.
Am nächsten Tag sind wir spazieren gegangen, um die Umwelt zu erkunden und haben dabei einige Tiere getroffen. Alle Tiere waren seeehr nett, aber irgendwie wollten sie uns alle plötzlich essen kurz nachdem sie uns in ihren Bau gelockt haben. Besonders gemein waren die Schlange und die Eule. Wir waren ganz schön außer Atem nach dem ganzen Wegrennen vor den Tieren im Wald, aber zum Glück konnten wir am ganzen Nachmittag entspannen. Die Maus hat uns dann am Nachmittag auch noch den Grüffelo vorgestellt, und er hat uns zum Glück nicht als Menschen erkannt. Unsere Tarnung als Mäuse war wohl erfolgreich.
Am nächsten Morgen konnten wir nach dem Frühstück und der Morgenrunde ganz viele tolle Sachen basteln. Zum Beispiel konnten wir Kerzen ziehen, mit Salzteig und Lebensmittelfarbe Mandalas oder Osterhasen formen, eine Waldmurmelbahn bauen und Seilbahn fahren. Nach einem leckeren Mittagessen, konnten wir die Zeit nutzen und für die Proben am nächsten Tag zu üben. Wir haben unter anderem für Seil- und Zeltkunde, Feuerkunde und Pfadfindergeschichte gelernt. Am Abend gab es dann nur eine kurze Liederrunde. Wir wollten ja alle lange schlafen vor den Proben.
Der Waldlauf begann um ca. 10 Uhr für den ersten Sippling. Danach wurden nach und nach immer mehr Sipplinge und Wölflings-Gruppen losgeschickt. Nachdem alle Stationen besucht waren, sind die Gruppen den Waldläuferzeichen hinterher wieder zurück zum Haus gekommen und es gab Abendessen. Der Grüffelo war natürlich auch dabei.
Am nächsten Morgen platzte die Maus plötzlich zu uns ins Frühstück rein. Die Tiere aus dem Wald hatten sich auf einem Berg nahe des Hauses gesammelt, um uns anzugreifen. Deshalb haben wir uns nach dem Frühstück gleich auf den Weg gemacht, um in einem Lebensbändchenkampf gegen sie zu kämpfen. Die Maus überlebte den Kampf leider nicht, aber immerhin hatten wir auch alle anderen Tiere besiegt. Dann ist uns aber ein großer Fehler passiert. Als wir gerade unseren Sieg feierten und um die Maus trauerten, fiel eine der Mauseohren runter. Der Grüffelo sah das sofort, bemerkte dass wir uns nur als Mäuse verkleidet hatten und lief vor Schreck in den Wald davon. Damit der Grüffelo uns nicht alle auffraß, entschieden wir uns, etwas gegen den Grüffelo zu unternehmen. Am Nachmittag fand jemand einen Tagebucheintrag der leider verstorbenen Maus. Darin stand, dass der Grüffelo eine Allergie gegen eine ganz besondere Blume hat. Die Maus hatte auch beschrieben wo wir diese Blume finden könnten. Wir haben also die Blume gepflückt, da sie ab er noch nicht ausgewachsen war, mussten wir erst ein paar Aufgaben erledigen, um die Blume wachsen zu lassen. Danach nahmen wir die Blume und legten sie in Wasser ein. Mit dem Wasser besprühten wir dann den Grüffelo. Dadurch besiegten wir ihn und er konnte uns nichts mehr antun. Nachdem er tot war, gaben wir ihn der Küche. Zum Abendessen gab es Grüffelo-Burger. Um den Sieg zu feiern, gab es einen wunderschönen bunten Abend. Einige Personen hatten etwas vorbereitet und wollten es uns allen vorführen. Da kamen sehr kreative und unterschiedliche Vorstellungen bei rum.
Am Donnerstag war es dann aber auch schon wieder Zeit nach Hause zu gehen. Das Lager war wunderschön gewesen und wir freuten uns, die Tiere des Waldes und den Grüffelo besiegt zu haben.
– Anton –






